Stoffwechseltypen

Die Lehre von den Stoffwechseltypen – Metabolic Typing

Der Stoffwechsel ist individuell und basiert im Wesentlichen auf:

1) Genetik (Anpassung unserer Vorfahren an ihre Umwelt)
2) inneren Faktoren (Prozesse im Körper wie Alter, Ernährung, Krankheit…)
3) äußeren Faktoren (Klima, Lärm, Umweltgifte, Jahreszeiten…)

Die genetische Anpassung unserer Vorfahren an ihre Umwelt ist eine wesentliche Vorgabe für unser Nahrungsbedürfnis und Verhalten. Diese Anpassung dauert viele Generationen – resultierend aus dem örtlichen Nahrungsangebot. Gerade auf das innere Gleichgewicht – die homöostatischen Kontrollsysteme des Körpers (u.a. Säure-Basen-Haushalt, Elektrolyt-Haushalt, Autonomes Nervensystem) – hat die Ernährung eine herausragende Bedeutung.

Wussten Sie es schon…?

Zum Beispiel benötigen Eskimos eine eiweiß- und fettreiche Nahrung, Aborigines dagegen überwiegend Kohlenhydrate. Solche alt eingesessene Kulturen mit nur einem vorherrschenden Stoffwechseltyp gibt es auch heute noch. Nicht so bei uns! In Europa (auch USA, Australien, Neuseeland) gab und gibt es ständig Zuwanderungen aus anderen Klimazonen. Die Zeit für die Entwicklung eines einheitlichen Stoffwechseltyps war und ist zu kurz. Deshalb existieren in unseren Breiten, ebenso wie in der USA oder in Australien, viele verschiedene Stoffwechseltypen nebeneinander.

Hinzu kommen die inneren und äußeren Einflüsse, die ihrerseits das Ungleichgewicht fördern bzw. das Stoffwechselgeschehen beeinflussen.

Pauschale Ernährungsempfehlungen ohne Berücksichtigung dieser Parameter und fehlende Kenntnis des Stoffwechseltyps können gar nicht bei allen Menschen gleichermaßen sinnvoll sein.

Metabolic Typing – rund 100 Jahre wissenschaftliche Forschung

Viele Wissenschaftler forschten unabhängig voneinander über die unterschiedlichen Stoffwechseltypen und deren Bedarf. Bereits 1919 wies Dr. Pottenger auf die Wirkung von Nährstoffen auf das autonome Nervensystem hin. Dr. Williams erkannte 1950, dass jeder Mensch biochemisch gesehen ein Individuum mit einem individuellen Bedarf an Nährstoffen ist. 1965 befasste sich Dr. Bieler mit der Wirkung des Drüsensystems bei der Entstehung und dem Abbau von Übergewicht. Dr. Kelley griff die Ansätze Pottengers 1970 auf und entwickelte erstmals ein System zur Stoffwechseltypisierung im ANS – Sympathikustyp und Parasympathikustyp. Gerade bei Krebspatienten hatte er oftmals Erfolg damit, jedoch nicht immer. Dr. Watson entwickelte 1960 ebenfalls eine Methode zur Stoffwechseltypisierung im Verbrennungssystem – Glykotyp und Betatyp, hatte aber ebenfalls keinen durchgängig Erfolg damit. Den Durchbruch schaffte Wolcott 1978, indem er Kelley und Watson zusammen brachte und den Dominanzfaktor erkannte: Entweder bestimmt das autonome Nervensystem oder das Verbrennungssystem das Stoffwechselgeschehen eines Menschen. Bekannt ist Wolcott auch durch sein Buch: „ Essen, was mein Körper braucht“.

Über einen langen Fragebogen lassen sich zudem die verschiedenen Stoffwechseltypen in 96 Varianten bei Frauen und 72 bei Männern zuordnen.

Aber es geht bequemer und genauer…

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